Gemeinderat will sich gegen Asylzentrum wehren
Aktualisiert am 01.02.2012 4 Kommentare
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Nach der aargauischen Gemeinde Bettwil wehrt sich auch Turbenthal im zürcherischen Tösstal gegen ein Asylzentrum. Der Gemeinderat hat dem Bundesamt für Migration per E-Mail eine Absage erteilt, wie Gemeindepräsident Georg Brunner am Mittwoch auf Anfrage der sda sagte.
Der Gemeinderat erachtet den Standort als ungeeignet. Entscheidend für die Absage waren auch die Erfahrungen, welche die Gemeinde 1999 mit Asylbewerbern gemacht hatte, wie Brunner ausführte. Damals diente die stillgelegte Lenkwaffenbasis im Dorfteil Schmidrüti als Unterkunft für 110 Flüchtlinge aus dem Kosovo.
Einige dieser Flüchtlinge erachteten die Unterkunft als nicht akzeptabel und sie weigerten sich, in die Militärbaracken zu ziehen. Sie argumentierten, das abgelegene Schmidrüti wirke wie ein Gefängnis. Andere protestierten mit einem Hungerstreik gegen die schlechte Behandlung.
(kes/sda)
Erstellt: 01.02.2012, 11:04 Uhr
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4 Kommentare
Es ist doch tatsächlich unwürdig, Menschen in Militärbaracken, von Stacheldrath umzäunt, zusammenzupferchen, in einem total abgelegenen Fleck, wo es nicht's gibt um die endlose Warterei erträglich zu machen. Hier müsste die Kritik der betroffenen Bevölkerung ansetzen, aber die betreibt lieber rassistische Hetze von der übelsten Sorte. Valzeina (GR) sollte ein Vorbild sein, nicht Bettwil! Antworten

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