Treffen wegen Asylzentrum
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Artikel zum Thema
- 650 Unterschriften gegen das Asylzentrum
- Gemeinderat steht einer Asylunterkunft in der Schmidrüti ablehend gegenüber
- Gemeinderat will sich gegen Asylzentrum wehren
- Skepsis gegenüber geplantem Asylzentrum
- Schmidrüti wird als Asylzentrum geprüft
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Eine Petition mit 650 Unterschriften an einem Tag, Berichte über empörte Anwohner – die Meinung in Sachen Schmidrüti scheint gemacht. Genau genommen hat sich bisher nicht mal der Bund selbst für die Einrichtung eines Asylzentrums im Turbenthaler Weiler ausgesprochen. «Es besteht lediglich eine Anfrage an die Gemeinde», erinnert Michael Glauser von der Medienstelle des Bundesamts für Migration. «Dass die Anfrage publik wurde, ist ärgerlich, denn seitdem kursieren die Spekulationen. Ein Entscheid ist aber noch weit weg.»
Im Tösstal treffen sich heute Abend die Gemeindepräsidenten zum Gespräch über das Thema Schmidrüti. Beim Bund äussert man sich noch nicht über das weitere Vorgehen. Dafür gebe es ohnehin kein Schema. «Die Sachlage ist von Kanton zu Kanton anders, dazu kommt das lokale Recht und die politische Lage in der Gemeinde», so Glauser. Über die Gemeinde hinweg werde allerdings sowieso nicht entschieden. «Es ist nicht das Vorgehen des Bundes, einer Gemeinde ein Asylzentrum aufzuzwingen.» Auch in Schmidrüti gibt es Stimmen, die mehr Gelassenheit in der Sache fordern.
Lesen Sie mehr dazu im ZO/AvU vom Mittwoch, 22. Februar. (ZO/AvU)
Erstellt: 21.02.2012, 19:55 Uhr
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