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Ein Lebenstraum erfüllt

Aktualisiert am 02.02.2012

Einmal in seinem Leben wollte Martin Bob fahren. Als Epileptiker konnte er diesen Wintersport bisher nur von weitem geniessen. Dies änderte sich, als am 30. Januar die Stiftung Wunderlampe gemeinsam mit dem ehemaligen Bobfahrer Marcel Rohner Martins Wunsch erfüllte.

Martins Traum, einmal im Leben Bob zu fahren, ging in Erfüllung: Zusammen mit dem ehemaligen Bobfahrer Marcel Rohner erlebte er seine erste Bobfahrt. (Bild: zvg)

Martins Traum, einmal im Leben Bob zu fahren, ging in Erfüllung: Zusammen mit dem ehemaligen Bobfahrer Marcel Rohner erlebte er seine erste Bobfahrt. (Bild: zvg)

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Seit seiner Geburt lebt Martin aus Zürich mit Epilepsie, schreibt die Stiftung Wunderlampe in einer Mitteilung. In der Stiftung für Ganzheitliche Betreuung in Bubikon arbeitet er im Werkstatt-Team, in seiner Freizeit widmet er seine Begeisterung vor allem dem Wintersport. Skirennen faszinieren ihn, auch Eishockey liebt er über alles – sein Herz schlägt für die GCK Lions. Doch sein grösster Traum seit über zehn Jahren ist, einmal im Leben die Bobbahn in St. Moritz hinunterzufahren.

Das Mögliche möglich machen

Aufgrund der grossen Geschwindigkeit, die ein Bob erreicht, waren umfassende medizinische Abklärungen in der Vorbereitung des grossen Erlebnisses nötig, heisst es in der Mitteilung weiter. Nachdem der behandelnde Arzt grünes Licht gegeben hatte, stand der langersehnte Tag am 30. Januar endlich vor der Tür: Martin und seine Eltern trafen den ehemaligen Bobfahrer Marcel Rohner am Ziel der Bobbahn in Celerina. Der Fachmann erklärte ihnen, wie ein Bob gebaut ist, wie er funktioniert, wie man ihn steuert und wie die Kufen präpariert sein müssen.

Mut wird mit Glücksgefühlen belohnt

Rund eineinhalb Stunden dauerte der Fussmarsch zum Start der einzigen Naturbobbahn der Welt, die ausschliesslich aus Schnee und Wasser von Hand präpariert wird. Wirklich anfreunden konnte sich Martin mit dem Helm, den er aufsetzen musste, nicht. Doch die Sicherheit ging vor. 19 Kurven hat die 1'722 Meter lange Bahn und jede hat einen Namen. Eine Minute und 15 Sekunden dauerte die rasante Fahrt bei einer Geschwindigkeit von rund 130 Stundenkilometern. Martin kletterte am Ziel stolz aus dem Sportgerät. Sein Diplom mit Beweisbild wird ihn wohl noch lange an dieses unvergessliche Erlebnis erinnern, schreibt die Stiftung Wunderlampe. (dro)

Erstellt: 02.02.2012, 17:24 Uhr

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Kennzahlen Gemeinde

Bevölkerung

Einwohner 6096
Einwohner pro km2 526
Einwohner Entwicklung 17.7
Wanderungsgewinn 14.3
Geburtenüberschuss 3.6
Ausländeranteil 8.7%
Anteil Einwohner 0-19 25%
Einwohneranteil 20-64 62.6%
Einwohneranteil 64+ 12.4%
Anzahl Privathaushalte 2070
Anzahl Personen pro Haushalt 2.5

Wähleranteile in % (Nationalratswahlen)

Hauptsprache

Häufigste Deutsch 93,6%
Zweithäufigste Italienisch 2,1%
Dritthäufigste Albanisch 0,9%

Fläche

Fläche 11.6 km2
Anteil Siedlungsfläche 19.2%
Anteil Landwirtschaftsfläche 62.4%
Anteil Wald und Gehölze 13.2%
Anteil unproduktiver Fläche 5.2%

Bildungsstand (25-64-Jährige)

Ohne nachobligatorische Ausbildung 16.1%
Sekundarstufe II 56.6%
Tertiärstufe 24.1%

Arbeit

Erwerbsquote (15-64-Jährige) 82.3%
Arbeitslosenquote (Jahresdurchschnitt) 1.15%
Beschäftigte im 1. Sektor 145
Beschäftigte im 2. Sektor 1031
Beschäftigte im 3. Sektor 1274
Betriebe im 1. Sektor 50
Betriebe im 2. Sektor 84
Betriebe im 3. Sektor 203

Wohnen

Wohndichte (Bewohner pro Wohnraum) 0.57
Wohneigentumsquote 54.8%
Neu gebaute Wohnungen je 1000 Einwohner 9.4
Leerstehende Wohnungen in % des Wohnungsbestandes 0.55%

Mobilität

Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel 22.3%
Privatwagenbenutzer 45.6%
Wegpendler in andere Gemeinde in % der erwerbstätigen Einwohner 65.8%

Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS), Website Statistik Schweiz

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