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Gemeinderat weiter gegen Asylunterkunft

Aktualisiert am 22.02.2012

Der Turbenthaler Gemeinderat stellt sich weiterhin gegen eine Asylunterkunft in der Schmidrüti. Die versprochenen Informationen zum geplanten Projekt hat das Bundesamt für Migration der Gemeinde bisher nicht geliefert.

Die Pläne des Bundes, in der Schmidrüti Asylanten unterzubringen, stossen im Tösstal auf wenig Gegenliebe. (Archivbild: Heidy Dietiker)

Die Pläne des Bundes, in der Schmidrüti Asylanten unterzubringen, stossen im Tösstal auf wenig Gegenliebe. (Archivbild: Heidy Dietiker)

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Die Gemeinde Turbenthal steht der möglichen Asylunterkunft in der Schmidrüti weiterhin kritisch gegenüber. Eigentlich hatte das Bundesamt für Migration der Gemeinde versprochen, bis zur Ratssitzung vom 21. Februar nähere Informationen über die Absichten zur geplanten Asylunterkunft in der Schmidrüti zu liefern. Dieses Versprechen wurde bisher aber nicht eingelöst, wie der Turbenthaler Gemeinderat mitteilt.

An der grundsätzlichen Haltung des Gemeinderates zum Projekt habe sich deshalb auch nichts geändert, heisst es im Communique. Der Gemeindrat betrachtet den Standort Schmidrüti für eine Unterkunft für Asylsuchende «nach wie vor als ungeeignet».

Der Gemeinderat schreibt weiter, dass er «aufgrund der überaus zahlreichen Meinungsäusserungen» grossen Widerstand zum Projekt wahrnehme. Er nehme diese Äusserungen der Bevölkerung sehr ernst.

Am 6. März will sich der Gemeinderat mit dem Bundesamt für Migration zu einem Gespräch treffen. (rsc)

Erstellt: 22.02.2012, 12:00 Uhr

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