Romy Bühler will ins Kür-Finale
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An der EM im englischen Sheffield gibt es Informationen zu allen startenden Läuferinnen – bei Romy Bühler stechen zwei Angaben ins Auge: Im Jahre 2011 wurde die Gockhauserin 16. an der EM in Bern sowie 14. an der Junioren-WM in Guangzhou City (Skor). Im Vergleich zu Europas Spitzenläuferinnen ist das Palmarès der 17-Jährigen zwar noch nicht derart umfangreich, allerdings verschaffte sich Bühler bereits einen gewissen Ruf – das Erreichen des Kürfinals wird erwartet.
Vor eineinhalb Wochen siegte Bühler beim Heiko-Fischer-Pokal in Stuttgart und konnte mit viel Selbstvertrauen auf die britischen Inseln reisen. Sheffield stellt kein Neuland dar: «Ich bin schon einmal hier gestartet, vor drei Jahren glaube ich, an einem Junioren-Grand-Prix. Der Wettkampf war aber in der Trainingshalle» , meinte Bühler vor ihrer ersten Übungseinheit am Donnerstagmorgen. Von der Läuferin vom Winterthurer Schlittschuh-Club wird allgemein viel erwartet. «Ich mache mein Ding, aber man muss es realistisch sehen, was dies für Läuferinnen hier sind, EM- und WM-Erfahrene. Ich versuche es, gut zu machen. Aber ich will den Anlass auch geniessen.» Bühler weilte vorher noch einige Tage in Oberstdorf, «wo wir an der Choreographie des langen Programms gearbeitet haben». Die Kür findet am Samstag statt.
Internes Duell entscheidend
Elf Läuferinnen werden erneut auf der Startliste zum Kurzprogramm am Freitag aufgelistet sein, welche sich an der letzten EM in Bern vor Bühler klassierten. Ein Top-Ten-Rang liegt im Bereich des Möglichen. Als Favoritinnen gelten Carolina Kostner (Ita), Kiira Korpi (Fin) sowie Alena Leonova (Rus). Angereist ist Bühler kurzfristig - «am Mittwoch ist Reisetag und am Donnerstag trainieren wir in Sheffield», erklärte Trainerin Evi Fehr im Hinblick auf das Kurzprogramm am Freitag. Begleitet wird Bühler von einer Teamkollegin, Vizemeisterin Myriam Leuenberger (25, Eissport-Club Zürich-Örlikon). Gelingt den beiden stärksten Schweizerinnen ein fehlerloses Kurzprogramm wie anlässlich der Landesmeisterschaft, sind beide mit Sicherheit im Kürfinal. Dort werden sie sich auch ein kleines internes Duell liefern – die besser klassierte Läuferin der Kür wäre für die WM in Nice im März qualifiziert.
(ZO/AvU)
Erstellt: 26.01.2012, 17:01 Uhr
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