Überregional

Zürcher Gemeinden litten kaum unter der Finanzkrise

Aktualisiert am 05.07.2011

Die Zürcher Gemeinden sind von der jüngsten Wirtschaftskrise weitgehend unberührt geblieben. In finanzieller Hinsicht standen sie Ende 2009 sogar besser da als in früheren Jahren.

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Die Rechnungsabschlüsse der Gemeinden verbesserte sich 2009 im Durchschnitt und waren mehrheitlich positiv, wie das Statistische Amt des Kantons Zürich am Dienstag mitteilte. Da aber unter anderem die Stadt Zürich ein Defizit auswies, lebte Ende des Jahres mehr als die Hälfte der kantonalen Bevölkerung in einer Gemeinde mit einem negativen Rechnungssaldo.

Im Mittel stiegen Aufwand und Ertrag der laufenden Rechnung 2009 in den Gemeinden je 3 Prozent stärker an als im Vorjahr. Damit fiel der Überschuss pro Kopf mit 90 Franken pro Kopf etwas höher aus.

Die verfügbaren Mittel reichten allerdings nicht aus, um die elf Prozent höheren Nettoinvestitionen pro Kopf vollständig zu decken. Diese lagen über dem langjährigen Trend und dürften laut Statistischem Amt zur Stützung der schwachen Konjunktur beigetragen haben.

Die durchschnittliche Nettoschuld stieg damit auf 153 Franken pro Kopf an. Im gleichen Zeitraum ging der durchschnittliche Selbstfinanzierungsgrad der Gemeinden leicht zurück. Auch wenn sich die Finanzkennzahlen der Gemeinden im Durchschnitt leicht verbesserten, haben sich die Werte einzelner finanzschwacher Gemeinden laut der Studie verschlechtert. Gesamthaft bleibe die Finanzlage aber solide, hält das Amt fest.

(kes/sda)

Erstellt: 05.07.2011, 12:15 Uhr

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