Rega über Festtage im Dauereinsatz
Artikel zum Thema
- TCS setzt auf eigene Ambulanzflotte
- Rega enttäuscht über Bundesgerichtsentscheid
- Rega will Piloten mit Spezialbrillen vor Laserattacken schützen
- Gemeinderat sagt zwar nein zum Flugplatz aber ja zur Rega
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
In Moskau galt es in der Weihnachtsnacht, eine erkrankte Schweizerin auszufliegen. Für ihren Rücktransport in die Heimat war eine Jetbesatzung mit zwei Piloten, einem Arzt und einer Pflegeperson nötig, wie die Rega am Montag mitteilt.
In Südindien warteten gleich zwei Frauen auf Rettung aus der Schweiz: Die eine war in Kochi verunfallt, die andere in Mysore erkrankt. Für ihre Evakuierung stand eine Jetbesatzung mit drei Piloten und medizinischem Team im Einsatz.
Die meisten Mitarbeiter der Rega waren jedoch damit beschäftigt, verunfallte Wintersportler zu retten - von denen es wohl nicht zuletzt aufgrund des guten Wetters viele gab.
Die Rega schreibt von rund einem Dutzend Skiunfällen am Weihnachtstag und doppelt so vielen am Stephanstag. Gleich zwei Helikopter standen im bündnerischen Flims im Einsatz, um zwei verletzte Frauen nach einem Zusammenstoss auf der Piste zu bergen.
Ein Variantenfahrer im Engadin hatte «Glück im Unglück», wie die Rega schreibt. Er geriet im Val Schlattain in ein Schneebrett, aktivierte seinen Airbag und konnte sich schliesslich so weit befreien, dass er die Rega alarmieren konnte. Die Rettungscrew ortete den unterkühlten Touristen dank Handykontakts und flog ihn zur Kontrolle ins Spital. (rsc/sda)
Erstellt: 27.12.2011, 08:33 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:

Bitte warten
Schicken Sie uns Ihr bestes Foto an redaktion@zol.ch, Vermerk «Leserbild der Woche». Im ZO/AvU publizierte Fotos werden mit 100 Franken belohnt. 



